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Tourismus icinde Konya konusu , Kaynak: MUHABBETCİYİZ http://www.muhabbetciyiz.net/showthread.php?t=1005 Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz rund 200 km von Ankara entfernt, Konya, liegt auf einer Höhe von 1200 m und ist fast das geografische Zentrum Anatoliens. Konya ...
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ÜYE
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![]() Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz rund 200 km von Ankara entfernt, Konya, liegt auf einer Höhe von 1200 m und ist fast das geografische Zentrum Anatoliens. Konya wird von bis zu 2300 m hohen Bergen des Taurusgebirge umgeben. Südlich von Konya befindet sich eine der ältesten jemals gefundenen Siedlungen der Menschheit, Çatalhöyük. Aus der Zeit der Seldschuken finden sich noch heute bedeutsame Baudenkmäler in Konya. Wahrzeichen der Stadt ist aber das Mausoleum von Mevlana Dschalal ad-Din Rumi. Er war der Begründer des Mevlevi-Ordens. Konya wurde schon als Ikonion in der Apostelgeschicht erwähnt, sowie auch bei den Reisen des Apostel Paulus. Konya ist aus diesem Grund heute auch Titularerzbistum der römisch-katholischen Kirche. Schpn die Seldschuken machten Konya im 11. / 12. Jahrhundert zur Hauptstadt des Rum-Seldschukenreiches (Sultanat Ikonion). Kurzzeitig hieß die Stadt auch auch Claudiconium, benannt nach dem damalign Kaiser von Rom, Claudius, der in Konya Veteranen angesiedelt hatte. Ikonion spielte auch auf dem Dritten Kreuzzug eine Rolle. Hier wurde von Friedrich Barbarossa im Jahr 1190 die Schlacht von Ikonion ausgetragen. Als 1832 Ibrahim Pascha den osmanischen Großwesir hier vernichtend schlug, kam Konya unter die Herrschaft des Vizekönigs von Ägypten Muhammad Ali Pascha. Zur Zeiten Kemal Atatürks entwickelte sich Konya zu einer Hochburg der islamisch-konservativen Opposition. Heute ist Konya eine bedeutende Industrie- und Universitätsstadt. Konya erstreckt sich über eine Fläche von rund 39.000 km² und hat ca. 930.000 Einwohner. Andere Quellen schätzen die Einwohnerzahl auf rund 700.000. Laut Volkszählung im Jahr 2000 lag die Einwohnerzahl bei rund 742.000. Kuriosum: Die 1992 in Betrieb gegangenen Straßenbahn benutzt ausschließlich ausdiente Straßenbahnwagen aus Köln.
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Konya, das römische Iconium, war die Hauptstadt der Seldschuktürken im 12. bis 13. Jh. und eines der großen Kulturzentren Anatoliens. Als Konya künstlerisch, politisch und kulturell im Zenit stand, gründete Mevlana Celaleddin Rumi den Sufi-Orden der "Tanzenden Derwische". Das mit leuchtend:' grünen Kacheln verkleidete Mevlana-Mausoleum ist Konyas berühmtester Bau. Das ehemalige Derwischkloster gleich neben dem Mausoleum dient heute als Museum und ist Mevlanas Handschriften und Exponaten aus dem Bereich der Mystik gewidmet. Alljährlich in der ersten Dezemberhälfte Wird eine Mevlana-Gedenkzeremonie abgehalten. 'Sema', die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer in ihrer weiten, weißen Kleidung, hinterlässt einen tiefen Eindruck.
Die alte Burg über der Stadt und die unter Alaeddin Keykubat im jahre 1220 erbaute Alaeddin-Moschee bestimmen die Silhouette Konyas. An der einen Seite der Moschee stehen noch Überreste des seldschukischen Palastes. Die Karatay-Medresse, heute Museum, weist die klaren, leuchtenden Kacheln der Seldschuken auf. Auf der anderen Seite der Moschee ist die Minareli-Medresse von 1258 mit ihrem wunderschönen Portal sehenswert. Weitere Werke der Seldschuken sind die Sircali-Medresse und der Sahip Ata-Komplex. Das archäologische Museum Konyas ist sehr interessant. Die naturgeschichtliche und ethnographische Sammlung im Koyunoglu-Museum ist mannigfaltig. Innerhalb des Museenkomplexes steht das restaurierte Izzettin Koyunoglu-Haus. In Sille, 10 km nördlich von Konya, befinden sich die Hagia Eleni, eine Kirche und einige Felsenkapellen mit Fresken aus der byzantinischen Zeit. Im Nordwesten liegt Aksehir, der Wirkungsort des landesweit bekannten Humoristen Nasrettin Hoca (13. Jh.); das Grabmal des türkischen Till Eulenspiegel befindet sich in der Stadt. Die Ulu-Moschee und das Altinkale-Mescidi stammen aus dem 13. Jh. Das Sahip Ata-Grabmal wurde als Stadtmuseum umgerichtet. Am Weg südlich von Beysehir steht Eflatun Pinar, eine monumentale hethitische Brunnenanlage. Viele interessante seldschukische Bauten sind überall in Beysehir an den Ufern des Beysehir-Sees, dem drittgrößten der Türkei, verteilt. Sehenswert sind die Esrefoglu-Moschee und Medresse sowie der Sommerpalast in Kubad Abad. Ein anderer mittelalterlicher Palast auf der Insel Kizkalesi liegt dem Kubad Abad-Palast gegenüber. Süd westlich des Sees erstreckt sich der Nationalpark Beysehir Gölü. Die Haci Akif-Insel ist ein beliebter Ausflugsort Catalhöyük, 45 km südlich von Konya, stammt aus dem 8.Jt.v.d.Zw. und zählt zu den ältesten stadtähnlichen Siedlungen der Welt. Die neolithischen Häuser mußte man über eine Leiter vom Dach aus betreten. Im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara sind eine rekonstruierte Wohn- und Kultstätte mit originalen Wandmalereien sowie Muttergöttinnen und Idole, Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus Catalhöyük zu besichtigen. Karapinar mit mehreren Kraterseen liegt 96 km von Konya entfernt. Der Meke-Kratersee mit einem wie eine Insel aussehenden Vulkankegel in der Mitte ist der bekannteste. Er liegt 7 km südöstlich von Karapinar entfernt an der Straße nach Eregli. An derselben Straße 8 km von Karapinar entfernt in nördlicher Richtung findet man den Aci-Kratersee. Eregli ist das größte Kreiszentrum nach der Provinzhauptstadt Konya. In der Umgebung werden die schmackhaften 'sari kiraz' (Gelbe Kirschen) angebaut. Im archäologischen Museum der Stadt stehen viele Funde aus der hethitischen, römischen, byzantinischen und seldschukischen Zeit. 18 km südlich von Eregli und 168 km östlich von Konya liegt lvriz mit einem der schönsten Reliefs aus dem hethitischen Großreich, das einen Hethiterkönig mit dem Gott der Fruchtbarkeit darstellt. Karaman, seit mindestens 8000 Jahren besiedelt, war unter den Hethitern ein be-deutendes Handelszentrum, stand unter der Herrschaft der Phryger, Lyder und Griechen und war unter den Byzantinern ein einflussreiches religiöses Zentrum. Unter den Seldschuken und Osmanen wurde die Stadt Larende genannt. In der ehemaligen Hauptstadt der türkischen Karamanen-Dynastie (1256) wurde erstmals Türkisch als Amtssprache eingeführt. Der Dichterphilosoph Yunus Emre schrieb erstmals in türkischer Sprache. Die Bedeutung von Karaman als merkantiles und kulturelles Zentrum blieb auch unter den Osmanen noch bestehen. Die prachtvolle Festung stammt aus der seldschukischen Zeit und wurde von den Karamanen restauriert. Die Moscheen Arapoglu, Yunus Emre und Aktekke sowie die Hatuniye-Medresse sind karamanische Architekturbeispiele. Im Museum wird die reiche Geschichte von Karaman und Umgebung anhand von ethnologischen und archäologischen Exponaten belegt, Im Kreis Ermenek unter den Bergen im Norden verläuft die Maraspoli-Höhle, die laut Forschungsergebnissen in- und ausländischer Wissenschaftler die drittgrößte der Welt sein soll. An den Hängen der Taurusberge 204 km von Karaman entfernt liegt die touristisch bedeutende Basyayla (Hochalm) mit römischen und byzantinischen Felsengräbern. 40 km nördlich von Karaman liegt Binbirkilise (Tausendundeine Kirche ), ein geheimnisvolles Gebiet mit unzähligen Kloster-, Kapellen- und Kirchenruinen in den schmalen Tälern und an den Hängen der Hügel und Berge für alle, die gerne forschen, wandern, fotografieren und/oder sich für Religionsgeschichte interessieren. Die meisten der Kapellen- und Kirchenruinen finden sich bei Madensehir, 45 km von Karaman entfernt, und ziehen sich bis zum Gipfel des Karadag hinauf. Auf dem Gipfelplateau des 2288 m hohen Karadag (Mahalac), einem erloschenen Vulkan, haben die frühen Christen gegen Ende des 4. Jh. einen dem Erzengel Michael geweihten Klosterkomplex über den Fundamenten eines hethitischen Tempels, von dem noch Inschriften und der Altar zu sehen sind, errichtet. Derbe, 30 km nördlich von Karaman, ist von St. Paul besucht worden. Nahe Taskale und 48 km östlich von Karaman befinden sich die Überreste der historischen Stadt Manazan an einem felsigen Nordhang im Yesildere-Tal. Die unter den Byzantinern erbaute Stadt mit ihren schmalen Gassen, Häusern, Plätzen, Kirchen, Grabstätten und Lagerhallen, die sich über etwa 3 km und im Schnitt fünfstöckig hinziehen, sind in die Felsen gehöhlt. Heutzutage werden einige dieser Lagerhallen immer noch als Depots benutzt. Südlich von Karaman an einem steilen, schmalen Felsen liegen die Ruinen des byzantinischen Klosters Alahan. Einige sehr sorgfältig bearbeitete Steine zeugen von der einstigen Pracht des Gebäudes. Genießen Sie von hier aus die überwältigende Aussicht auf eine alte Kulturlandschaft. ![]() Handwerker ![]() Ermenek - Karaman ![]() Meke-Kratersee - Konya ![]() Tanzende Derwischen - Konya ![]() Mevlana Mouseleum - Konya
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![]() ![]() Hüzün, bazı ruhların tek giyimlik elbisesidir. Çıkardığında, çıplak kalırsın. Ve senin çıplaklığın, insanların göz çukurlarına sığmaz. |
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Benzer Konular
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| Konya Hakkında Bilgiler | DoLuNaY | IC ANADOLU BÖLGESI | 0 | 03-18-2009 00:14 |