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Alt 04-25-2009, 18:34   #1
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DIE ULU-MOSCHEE (Zentrum)
Das mächtige Bauwerk wurde unter Sultan Yildirim Bayezid zwischen 1996 und 1400 auf zwölf großen, viereckigen Stützen errichtet, ist mit zwanzig Kuppeln überdacht und das klassische Beispiel einer vielkuppeligen Moschee.



Der reich ausgestattete und wohltuende Innenraum ist mit 3180 qm einer der größten aller türkischen Moscheen. Die Wände sind mit palmetten- und geometrischen Motiven verzierten Tafel verkleidet, die Kanzel deutet schon den Übergang vom seldschukischen zum osmanischen Baustil an.

Man erzählt, daß für den Bau der Moschee privater Grundbesitz verstaatlicht werden mußte, so auch der Platz, auf dem der Brunnen für die rituellen Waschungen steht. Er gehörte einer Jüdin, die ihn aber nicht verkaufen wollte. Da sah sie eines Nachts im Traum, wie alle Leute in eine Richtung liefen. Neugierig fragte sie nach dem Ziel und die Antwort lautete: 'Paradies'. Die Frau wolte ebenfalls mitlaufen, aber ihr im Wege liegendes Grundstück hinderte sie daran. Unter dem Eindruck dieses Traumes ging die Frau sofort am nächsten Tag zum Amt und ließ ihre Parzelle auf die Moschee überschreiben.

Während der Bauarbeiten geriet der Bauherr auch in Zahlungsschwierigkeiten. Die jüdische und die christliche Gemeinde von Bursa spendeten freigiebig und zum Dank dafür wurden über die Fenster der Moschee das christliche Kreuz und der Davidstern eingemeißelt.

DIE EMIR SULTAN-MOSCHEE UND MAUSOLEUM (Zentrum)
1391 kam der bekannte Wissenschaftler Emir Sultan nach Bursa, wo er die Tochter von Sultan Yilidrim Bayezit, Hundi Fatma, heiratete. Die Türbe ließ Hundi Fatma unter der Regierung von Sultan Murat II. für ihren Mann erbauen. Die achteckige Türbe mit zwei Kammern steht auf einem Hügel östlich von Bursa neben dem Grab des Emirs.
Nördlich daneben steht die mit einer Kuppel überdachte Emir Sultan-Moschee mit einem Brunnen im Innenhof für rituelle Waschungen. Sie wurde 1804 unter Sultan Selim III. errichtet.

DER MURADIYE-MOSCHEENKOMPLEX (Zentrum)
Der Moscheenkomplex liegt im gleichnamigen Stadtviertel in einem großen Park. Er wurde unter Sultan Murat II. in den Jahren 1424 - 1426 errichtet und umfaßt eine Moschee, eine Medresse, eine Armenküche, ein Bad und zwölf Grabtürben für den Sultan und seine Angehörigen.
Die Moschee im frühen osmanischen Stil weist das in der damaligen Zeit beliebte eckige Nebengebäude auf. Kanzel und Gebetsnische im Barockstil stammen aus dem XVIII. Jahrhundert. Das Eingangstor weist sehr schöne Holzschnitzereien auf.

DER ORHAN-MOSCHEENKOMPLEX
Der in Jahren 1339 - 1340 unter Orhan Bey, dem Eroberer von Bursa und Bruder des Osman, errichtete Komplex umfaßt eine Moschee, eine Medresse, eine Schule, eine Armenküche, ein Bad und ein Rasthaus (Emir Han). Die Anlage liegt östlich der Ulu-Moschee und ist das erste osmanische Beispiel dieser Art.
Der Doppelbogen, aus je drei Reihen Ziegeln und einer Reihe Stein gebaut, der neben der Moschee steht, ist sehenswert.

DER HÜDAVENDIGAR-MOSCHEENKOMPLE X (Zentrum)
Der zwischen 1366 - 1385 unter Sultan Murat I. (Hüdavendigar) errichtete Komplex umfaßt eine Mosçhee, eine Türbe, eine Medresse, eine Armenküche und ein Bad und liegt im Stadtteil Çekirge. Das zweistöckige Bauwerk ist in der osmanischen Achitekturgschichte einmalig. Die Moschee ist befindet sich im Erdgeschoß, die Medresse im ersten Stock. Der Stil des palastähnlichen Gebäudes mit seinem prächtigen Minarett ist unbestimmbar. Das Bauwerk ist an drei Seiten mit Säulen umgeben, die zwei Stockwerke hoch und durch Spitzbögen miteinander verbunden sind. So entstand eine überdachter Kreuzgang, ähnlich wie bei einem venezianischen Palast.

DER YILDIRIM BAYEZIT-MOSCHEENKOMPLEX (Zentrum)
Der Komplex im Osten der Stadt wurde in den Jahren 1390 - 1399 erbaut. Er umfaßt eine Moschee, eine Medresse, eine Armenküche, ein Krankenhaus, ein Rasthaus, ein Bad, ein Privatschlößchen, Personalräume und Stallungen. Die zweiflügelige Moschee in der Mitte der Anlage ist ein monumenales Baudenkmal. Eine aus dem Jahr 1399 datierte Stiftungsurkunde ist vorhanden. Mit dieser Moschee begann die eigentliche osmanische Moscheenarchitektur.


Das einzige Bauwerk mit einer Inschrift ist östlich der Moschee stehende Türbe, das erste Beispiel einer osmanischen Türbe mit einem Kreuzgang. Die Türbe wurde im Auftrag von Süleyman Han, dem Sohn von Yildirim Bayezit, von dem Baumeister und Architekten Ali bin Hüseyin im Jahre 1406 gebaut.

DIE YEÞIL(GRÜNE) MOSCHEE (Zentrum)
Die Moschee wurde in den Jahren 1419-1420 unter Sultan Mehmet Çelebi erbaut. Ihre Verzierungen entstanden 1424 unter Sultan Murat II. Die Moschee erhielt ihren Namen wegen ihrer grünen und türkisfarbenen Fayencen, mit denen sie verkleidet ist, und gehört deshalb zu den bekanntesten ihrer Art. Der Baumeister und Architekt war Haci Ivaz Pascha.

DIE YEÞIL (GRÜNE) MAUSOLEUM (Zentrum)
Die schönste aller osmanischen Türben ist gleichzeitig auch das Wahrzeichen von Bursa. In den sechseckigen, mit einer bleiummantelten Kuppel bedeckten Bau führt eine Marmortreppe. Die mit grünen und türkisfarbenen Fayencen verkleidete Fassade ist einmalig schön, ebenso die aus Nußbaumholz geschnitzte Eingangstür mit ihren geometrischen Motiven.

DIE GERUÞ-SYNAGOGE (Zentrum)
Das Gotteshaus steht in der Arap Þükrü-Straße und wurde im XIV. Jahrhundert von den ersten Juden, die während der Inquisition aus Spanien vertrieben wurden und denen Sultan Selim II. seine Schiffe entgegenschickte, um sie ins osmanische Reich retten zu können, erbaut. Das hebräische Wort "geruþ" bedeutet "vertrieben". Die Moschee steht noch völlig intakt da und ist für den Gottesdienst geöffnet.

DIE MAYOR-SYNAGOGE (Zentrum)
Die Moschee steht ebenfalls in der Ara Þükrü-Straße. Sie wurde von Juden, die im XV. Jahrhundert von der spanischen Insel Mallorca vertrieben wurden und in der Türkei eine neue Heimat gefunden haben, errichtet. Der Name soll eine Kurzfassung von Mayorka sein, die türkische Schreibweise von Mallorca. Die Synagoge wurde im XV. Jahrhundert errichtet und ist innen reich mit Malereien ausgeschmückt.

GERUÞ SYNAGOGE (im Zentrum)
Sie ist in der Arap Þükrü Straße. Sie wurde ende des XII. Jahrhunderts von Juden gebaut, die aus Spanien geschickt wurden und mit der Galeone, der II. Selim schickte und in das osmanische Reich gebracht wurde. In der Sprache der Juden heißt "Geruþ" "vertriebene" und ist deshalb besonders bedeutsam. Sie ist bis in unserer Zeit recht stabil erhalten und wird von den Juden für die Andacht benutzt.

MAYOR SYNAGOGE (im Zentrum)
Sie ist in der Arap Þükrü Straße. Sie wurde von den Juden, die von den Majorka Inseln vertrieben wurden und in das osmanische Reich kamen, errichtet. Der Name kommt von der Insel Majorka. Das Baujahr ist im XV. Jh. Im innern der Synagoge sind bunte Stiftarbeiten recht interessant.

DIE ETZ ACHAYIM-SYNAGOGE (Zentrum)
Auch diese Synagoge steht in der Arap Þükrü-Straße. Sie stammt aus dem frühen XIV. Jahrhundert. Ihr hebräischer Name bedeutet "Lebensbaum". Sie ist die erste Synagoge, die, nachdem die Osmanen Bursa erobert hatten, unter osmanischer Herrschaft infolge eines Erlasses des Orhan Bey erbaut wurde, was ihr eine gewisse Bedeutung verleiht und ein bezeichnendes Licht auf die Osmanen wirft.

DIE YEÞIL (GRÜNE) MOSCHEE (Iznik)
Das bedeutendste osmanische Baudenkmal in Iznik ist diese Moschee, die in der Nâhe des Lefke-Tores im Osten der Stadt steht. Sie wurde in den Jahren 1378 bis 1398 unter Pascha Hayrettin Candarlý errichtet. Mit ihren Ecksäulen und ihrer mit geometrischen Verbindungen und Palmettenreliefs gechmückten marmornen Gebetsnische ist die Moschee ein klassisches Architekturbeispiel ihrer Zeit und widerspigelt den Übergang von der seldschukischen zur osmanischen Mscheenarchitektur.
Das der seldschukschen Bautradition entsprechende Ziegelsteinminarett ist mit grünen, türkisfarbenen, gelben und lilafarbenen Faencen verziert.
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Hüzün, bazı ruhların tek giyimlik elbisesidir.
Çıkardığında, çıplak kalırsın.
Ve senin çıplaklığın, insanların göz çukurlarına sığmaz.

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